Tag 1 — Zernez: Kennenlernen des Parks und leichter Spaziergang im Val Mingèr
- 🥾 Den ersten Tag gestaltet man am besten zur Akklimatisation und nicht zu lang. Am Morgen — Ankunft in Zernez, dem wichtigsten Tor zum Schweizerischen Nationalpark, und ein kurzer Besuch im National Park Centre, wo man bequem den Zustand der Wege, die Wetterprognose und die Besuchsregeln prüfen kann. Danach — Fahrt zum Start des Spaziergangs im Val Mingèr von der Seite Scuol/Haltestelle am Taleingang. Das ist ein ruhiger Talspaziergang durch eine Naturzone mit Wald, Fluss und weiten offenen Abschnitten zur Beobachtung von Hirschen. Der aktive Teil des Tages: etwa 3–4 Stunden als out-and-back, Schwierigkeitsgrad leicht–moderat, Richtwert für die Distanz 8–10 km, Höhengewinn etwa 250–350 m je nach Umkehrpunkt. Die Route ist für normale Reisende geeignet, weil sie auf einem bekannten markierten Weg ohne technische Passagen, ohne Klettern und ohne Spezialausrüstung verläuft. Von Juli bis September sind die Wege normalerweise begehbar, aber nach Regen können einzelne Abschnitte nass sein; an heißen Tagen startet man besser früher, und gegen September sollte man den früheren Sonnenuntergang und den kühlen Morgen berücksichtigen. Im Nationalpark gelten strenge Regeln: den Weg nicht verlassen, nicht überall picknicken, keinen Lärm machen und keine Hunde mitnehmen.