Tag 1 — San Francisco: Union Square, Nob Hill und die erste Begegnung mit den cable cars
🚶 Den ersten Tag widmet man am besten dem „vertikalen“ San Francisco — einer Stadt der Hügel, Straßenbahnlinien und abrupten Perspektivwechsel. Beginnen Sie im Viertel Union Square und gehen Sie hinauf nach Nob Hill: Die Anstiege hier erklären den Charakter der Stadt sofort besser als jedes Museum. Unterwegs lässt sich gut die Atmosphäre des alten Geschäftszentrums einfangen, man kann Hotelfassaden und historische Kreuzungen sehen, an denen die Kabelstraßenbahnen nicht bloß Dekoration, sondern Teil der städtischen Identität sind. Für die erste Fahrt wählen Sie am besten die Linie Powell-Hyde oder Powell-Mason und planen Sie Zeit für das Warten an der Wendeschleife bei Powell & Market ein: Morgens ist die Schlange meist kürzer als tagsüber. Die Fahrt selbst dauert vergleichsweise nicht lange, wirkt emotional aber wie eine vollwertige Besichtigung — das Quietschen der Seile, steile Anstiege, offene Plattformen der Wagen, Wind von der Bucht und plötzlich auftauchende Panoramen zwischen den Häusern. Nach der Fahrt ist ein Spaziergang zum Cable Car Museum in Nob Hill naheliegend: Das ist kein „Museum nur fürs Häkchen“, sondern ein Ort, an dem die ingenieurtechnische Magie von San Francisco verständlich wird. Für ein ruhiges Mittagessen und eine Pause sollten Sie etwa 1–1,5 Stunden einplanen, und den ganzen Tag ohne Eile gestalten: In dieser Stadt wird ein kurzer Abschnitt auf der Karte wegen des Reliefs leicht zu einem langen Spaziergang.