Tag 1 — Faro: Altstadt, Marina und ein ruhiger Start
🚶 Faro wird oft unterschätzt und nur als Ankunftsort genutzt, doch für eine Budgetreise ist es ein sehr bequemer und logischer Start. Das kompakte Zentrum, die Nähe zu den Bahnhöfen und die Möglichkeit, fast den ganzen Tag zu Fuß zu verbringen, helfen dabei, am ersten Tag kein unnötiges Geld auszugeben. Beginnen Sie mit einem Spaziergang durch den Jardim Manuel Bivar und entlang der Uferpromenade an der Marina: Von hier aus eröffnet sich ein sanfter, fast aquarellartiger Blick auf die Lagune Ria Formosa, Boote, Palmen und die hellen Fassaden der Altstadt. Gehen Sie dann durch den Arco da Vila in die Cidade Velha — den historischen Kern Faros, wo man nicht die Hektik eines Ferienortes, sondern den ruhigen südlichen Rhythmus spürt. Hinter den Festungsmauern erwarten Sie gepflasterte Straßen, alte Häuser, stille Innenhöfe und das Gefühl, dass die Stadt viel tiefer ist, als es auf dem Weg vom Flughafen scheint.
🏛️ Wenn Sie einen günstigen kulturellen Halt hinzufügen möchten, schauen Sie bei der Kathedrale Sé de Faro am Largo da Sé vorbei. Im Inneren und rund um den Platz lässt sich die vielschichtige Geschichte der Stadt besonders gut ablesen: Spuren des Mittelalters, Umbauten nach Erdbeben und die für die Algarve typische Mischung aus Strenge und Licht. In einem Budgetformat gestaltet man den Tag am besten ohne zu viele kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten: Man kann entweder die Kathedrale wählen oder sich einfach auf einen Spaziergang durch die Altstadt, Aussichtspunkte und ein günstiges Abendessen abseits der touristischsten Terrassen konzentrieren. Fürs Essen sind kleine tasca, Bäckereien, Tagessuppe, bifana, Sandwiches und Mittagsmenüs im Bereich von etwa 8–15 € praktisch.
💤 Die Nacht verbringt man am besten in Faro in der Nähe des Zentrums und der Verkehrsanbindung, um morgens ohne Eile nach Lagos weiterzufahren. Das spart Geld und Kraft: Man braucht keinen teuren Transfer direkt nach der Ankunft, und der erste Tag verläuft in einem leichten Anpassungsmodus.