Tag 1 — Sofia: Kathedralen, Antike und historisches Zentrum
🚶 Den ersten Tag widmet man am besten jenem Sofia, das sich in Schichten entfaltet — byzantinisch, osmanisch, bulgarisch und bereits ganz als moderne europäische Hauptstadt. Beginnen Sie am Alexander-Newski-Platz und bei der gleichnamigen Patriarchenkathedrale: Die gewaltige goldene Kuppel ist schon von Weitem sichtbar, und der Tempel selbst beeindruckt nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch die besondere Feierlichkeit des Raums. Ganz in der Nähe lohnt sich ein Besuch der Sophienbasilika, danach ein Spaziergang zum Bereich rund um die Nationalversammlung und die Universität Sofia, wo die Stadt repräsentativer und „hauptstädtischer“ wirkt. Bewegen Sie sich anschließend in Richtung der Rotunde des Heiligen Georg — eines kleinen Backsteintempels, versteckt zwischen späterer städtischer Bebauung; gerade solche Kontraste erklären den Charakter Sofias besonders gut. Danach ist ein Besuch im Nationalen Archäologischen Museum sinnvoll, um den historischen Kontext zu sammeln, und anschließend ein Spaziergang zum Vitosha-Boulevard und zum Sweta-Nedelja-Platz. Für den ganzen Tag sollten Sie ein ruhiges Tempo einplanen: Der Fußweg durch das Zentrum mit 1–2 Innenbesichtigungen und einem Museum dauert gewöhnlich 6–8 Stunden inklusive Kaffeepause und Mittagessen. Zwischen den wichtigsten Punkten im Zentrum reichen meist 5–15 Minuten zu Fuß, daher wird der Tag intensiv, aber ohne Verkehrsüberlastung.