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Italien, Dolomiten. Dreitägiges Trekking durch den Naturpark Puez-Geisler über Almwiesen, Gebirgspässe und das Hochplateau Puez mit Übernachtungen in Schutzhütten. Schwierigkeit: mittel oder hoch. Saison: Juli - September.

Italien, Dolomiten. Dreitägiges Trekking durch den Naturpark Puez-Geisler über Almwiesen, Gebirgspässe und das Hochplateau Puez mit Übernachtungen in Schutzhütten. Schwierigkeit: mittel oder hoch. Saison: Juli - September.

Drei intensive Trekkingtage führen durch den Naturpark Puez-Geisler von Ortisei über Santa Cristina und den Col Raiser bis ins weite Puez-Plateau und weiter ins Val di Funes. Zwischen blühenden Almwiesen, schroffen Gebirgspässen und aussichtsreichen Hochlagen erwartet dich eine abwechslungsreiche Dolomitenroute mit Hüttenübernachtungen, ideal für geübte Wanderer von Juli bis September.

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Tag 1 — Ortisei / Santa Cristina: Col Raiser → Seceda → Rifugio Puez

  • 🥾 Heute beginnt die echte Dolomitenreise: Aus dem Val Gardena kommt man bequem mit der Seilbahn Col Raiser von Santa Cristina hinauf, um keine Kraft für einen langen Waldanstieg im unteren Bereich zu verschwenden und direkt zu alpinen Wiesen, Weiden und breiten Panoramawegen zu gelangen. Der aktive Teil des Tages dauert meist etwa 5–6,5 Stunden ohne lange Pausen; die ungefähre Distanz liegt bei 11–13 km, der gesamte Höhengewinn bei rund 700–900 m, die Schwierigkeit ist mittel / eher hoch wegen der Länge und Höhe, aber ohne technische Passagen. Der Weg führt über gut bekannte markierte Pfade durch das Gebiet von Seceda und weiter zum Hochplateau Puez, wo sich die Landschaft allmählich von grünen Wiesen und sanften Hängen in eine rauere Kalksteinwüste verwandelt. Dies ist eine Route für normale Wanderer ohne Spezialausrüstung: Helm, Sicherung, Via-Ferrata-Set oder Eisausrüstung sind hier nicht nötig, aber feste Trekkingstiefel, Wasser, Regenjacke und Zeitreserve schon. Im Juli können nach einem schneereichen Winter auf einzelnen schattigen Abschnitten noch Schneereste liegen, und im September ist der Tag bereits kürzer, sodass man früh starten sollte; die letzte Seilbahn und das Wetter am Grat sollte man am Vortag prüfen. Die Übernachtung im Rifugio Puez macht den Tag besonders stimmungsvoll: Am Abend leert sich das Plateau, und die Dolomitwände ringsum wirken fast unwirklich.

Tag 2 — Hochplateau Puez: Rifugio Puez → Forcella de Putia / Roa → Rifugio Genova

  • 🥾 Der zweite Tag ist von der Stimmung her der alpinste, bleibt aber weiterhin sicheres Trekking auf markierten Wegen ohne Bergsteigen. Ihr geht über das offene Hochplateau, die steinernen Wellen des Puez, Passsättel und steigt dann allmählich zu den grünen Hängen in Richtung des Funes-Tals ab. Der aktive Teil des Tages dauert normalerweise 4,5–6 Stunden; als Richtwert gelten etwa 10–12 km, der Höhengewinn ist vergleichsweise moderat, ungefähr 300–500 m, dafür gibt es einen spürbaren Abstieg zum Rifugio Genova / Schlüterhütte. Die Schwierigkeit ist moderat für vorbereitete Wanderer und moderat bis hoch für Anfänger, vor allem wegen der Länge, Höhe und des steinigen Untergrunds, nicht wegen besonderer Gefahren. Dieser Tag eignet sich hervorragend für gewöhnliche Reisende, weil die Route über den beliebten mehrtägigen Übergang Alta Via 2 und benachbarte markierte Wege führt, auf denen man in der Saison oft anderen Wanderern begegnet und keine schwierige Navigation erforderlich ist. Wichtige saisonale Nuancen: Nach Regen können Kalkstein und Schotter rutschig sein, tagsüber gibt es auf dem offenen Plateau fast keinen Schatten, und bei Nebel wird die Orientierung langsamer, daher sind eine Offline-Karte und ein früher Start sinnvoll. Die Übernachtung im Rifugio Genova ist besonders angenehm, weil man nach dem rauen Plateau wieder auf grasige Hänge und die berühmten Ausblicke auf Odle/Geisler trifft.

Tag 3 — Val di Funes: Rifugio Genova → Zanser Alm → Naturpfad und visitor center

  • 🥾 Der letzte Tag ist sanfter und rundet die Tour ideal ab: Am Morgen verlasst ihr die Hütte und steigt auf markiertem Weg zur Zanser Alm ab, vorbei an alpinen Wiesen, lockerem Wald und offenen Aussichtspunkten mit klassischen Panoramen der gezackten Odle-Gipfel. Der Abstieg bis zum Parkplatz und zur Haltestelle dauert normalerweise etwa 2–3 Stunden; grob sind das 6–8 km und überwiegend ein Höhenverlust von etwa 600–700 m, daher ist die Route technisch leicht / moderat, auch wenn die Knie den Abstieg spüren werden. Nach der Ankunft an der Zanser Alm kann man einen kurzen leichten Spaziergang auf dem Naturpfad Zans Nature Experience Trail hinzufügen oder das Naturparkhaus Puez-Geisler in Santa Maddalena besuchen — ein guter ruhiger Abschluss ohne Überlastung. Der Tag eignet sich für normale Wanderer, weil ihr nicht mehr durch wilde Hochlagen geht, sondern auf beliebten und klaren Wegen mit Busanbindung absteigt. Saisonale Nuancen: Im Juli und August sind nachmittags Gewitter möglich, deshalb steigt man besser morgens ab; im September kann der Morgen kalt sein, dafür ist die Sicht oft besonders schön. Wenn du die Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln planst, ist es sinnvoll, den Busfahrplan ab Zanser Alm im Voraus zu prüfen und nicht zu lange beim späten Mittagessen zu bleiben.

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