Tag 1 — Anreise ins Engadin: Zürich → St. Moritz
✈️ Wenn die Ankunft in der Schweiz über Zürich geplant ist, sollte man einen entspannten Tag für die Anpassung nach dem Flug und die Weiterreise ins Engadin einplanen. Die realistischste und bequemste öffentliche Verbindung ist mit dem Zug über Chur: Die Fahrt von Zürich HB nach St. Moritz dauert normalerweise etwa 3 Std. 14 Min. Das ist bereits Teil der Reise und nicht nur ein Transfer: Nach den flachen Abschnitten führt die Strecke allmählich in die Täler Graubündens und steigt dann in die Hochgebirgsregion mit Seen, Lärchen und der hellen, fast kristallklaren Luft des Oberengadins auf. Gegen Abend lohnt es sich, im Hotel in St. Moritz einzuchecken, dem Haustier einen langen, aber ruhigen Spaziergang am See oder in Richtung Stazerwald zu gönnen und für den ersten Tag keine anspruchsvollen Aktivitäten zu planen.
🐾 Pet-friendly-Format für diesen Tag: Für private Reisen in die Schweiz umfassen die grundlegenden Einreisebestimmungen für Hunde, Katzen und Frettchen einen Mikrochip, eine gültige Tollwutimpfung und einen anerkannten Heimtierausweis; die erste Tollwutimpfung gilt erst 21 Tage nach der Impfung als wirksam, und die Kennzeichnung mit Mikrochip muss vor der Impfung erfolgt sein. Für Tiere aus einigen Ländern mit Tollwutrisiko können zusätzliche Dokumente und eine Antikörpertiterbestimmung erforderlich sein, und bei direkter Einreise per Flugzeug in manchen Fällen auch eine separate Genehmigung. Vor dem Abflug sollten Sie die Regeln unbedingt noch einmal für das Abreiseland, die Fluggesellschaft und die Umsteigeverbindungen prüfen.
🚆 Züge und Umstiege mit Haustier: Im schweizerischen öffentlichen Verkehr dürfen kleine Hunde und andere Kleintiere bis 30 cm Schulterhöhe kostenlos mitfahren, wenn sie in einem geeigneten Behälter, Korb oder einer Transporttasche als Handgepäck reisen. Für größere Hunde ist in der Regel ein Hundebillett zum ermäßigten Tarif oder ein Tages-, Monats- oder Jahres-Dog Pass nötig. Auf den Bahnsteigen und in den Wagen sollte der Hund besser an einer kurzen Leine gehalten werden; wenn das Tier ängstlich ist, empfindlich auf Menschenmengen reagiert oder Treppen und Lärm nicht mag, planen Sie Umstiege mit Zeitreserve. Für PostAuto-Busse gilt eine ähnliche Logik: Kleine Tiere in einer Transportbox fahren kostenlos mit, die übrigen gegen Ticket, und der Hund muss an der Leine oder in einem Behälter sein. Die Anforderungen an einen Maulkorb im Regionalverkehr und bei einzelnen Betreibern können unterschiedlich sein, daher sollten sie vor der Reise noch einmal geprüft werden.
🏨 Für die erste Basis ist ein Hotel in St. Moritz praktisch, wo sich Logistik, Futterkauf, Apotheke und bei Bedarf eine schnelle Fahrt zum Tierarzt leichter organisieren lassen. Für eine pet-friendly-Unterkunft sollten Sie vor der Buchung immer klären: welche Tiere akzeptiert werden, ob es eine Begrenzung der Anzahl der Haustiere pro Zimmer gibt, ob große Hunde erlaubt sind, wie hoch der Nachtzuschlag ist, ob das Tier ohne Besitzer im Zimmer bleiben darf und ob es Einschränkungen für Restaurantbereiche gibt. In der Schweiz hat jede Unterkunft ihre eigenen Bedingungen, daher kann man diese nicht als allgemein gültig ansehen.