Tag 1 — Brügge → Gent: Kanäle, Polder und ein sanfter Einstieg in die Tour
🚲 Start in Brügge, Ziel in Gent. Etwa 48–55 km, reine Fahrzeit im Sattel ungefähr 3.5–4.5 Stunden, der Höhengewinn ist symbolisch — meist bis zu 80 m pro Tag. Der Untergrund ist überwiegend eben: separate Radwege, Asphalt entlang der Kanäle, ruhige Landstraßen, stellenweise kurze Abschnitte auf festem gravel. Das ist ein leichter Tag für einen normalen Touristen, weil Flandern hier fast flach ist und es regelmäßig Serviceangebote gibt. Ein logischer Korridor ist, Brügge über sichere städtische Radspuren zu verlassen und dann in Richtung des Kanals Gent–Brugge sowie über Landstraßen durch die Gegend von Aalter/Nevele bis zum westlichen Zugang nach Gent zu fahren. Die wichtigsten Stopps unterwegs: 1) Vorstadtkanäle und grüne Alleen beim Verlassen von Brügge, 2) Aalter oder Nevele für Kaffee, Wasser und einen Snack, 3) die alten Docks von Gent als schöner letzter städtischer Zugang. Wasser und Essen lassen sich bequem vor der Abfahrt in Brügge auffüllen, dann in Aalter und näher an Gent; in Belgien ist Leitungswasser in der Regel trinkbar, und in Städten kann man in Cafés oft um einen Refill bitten. Übernachten sollte man am besten in Gent, näher am Zentrum oder bei Gent-Dampoort/Gent-Sint-Pieters, damit es mit Gepäck und Fahrradservice bequem ist. Hinweise zur Strecke: Im historischen Zentrum von Brügge sind morgens oft viele Touristen unterwegs, daher ist ein früher Start besser; bei Westwind fahren sich die offenen Abschnitte entlang der Kanäle langsamer; nach Regen können gravel-Randstreifen etwas feucht sein, aber die Route bleibt insgesamt komfortabel. Der Tag ist selbst für einen gemütlichen Radtouristen realistisch: kurze Anstiege fehlen fast völlig, die Navigation ist einfach, und die Distanz lässt Zeit für Stopps und einen ruhigen Abendrundgang in Gent.